Kölner Dom kostet künftig Eintritt

Der Kölner Dom bittet Touristen in Zukunft zur Kasse und verlangt Eintritt. Das hat das Domkapitel heute mitgeteilt. Mit dem Geld sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden, heißt es. 

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In den letzten sechs Jahren habe man immer Minus gemacht. Jetzt seien die Reserven des Doms auf absehbare Zeit aufgebraucht. Bislang wurden Eintrittsgelder nur für die Schatzkammer und für die Aussichtsplattform fällig. Jetzt soll auch die Besichtigung des Innenraums Geld kosten - wie viel, ist noch nicht klar. Fest steht: Wer im Dom beten, ein Opferlicht anzünden oder den Gottesdienst besuchen will, muss auch künftig keinen Eintritt zahlen. Auf 99 Prozent der Besucher trifft das allerdings nicht zu. Insgesamt besuchen rund sechs Millionen Menschen jedes Jahr den Kölner Dom. Er gilt als die berühmteste Kirche Deutschlands.

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