Kunstmuseum Bonn: Bild einer jüdischen Sammlerin geht zurück an die Familie

Während der NS-Zeit wurden viele Kunstwerke ihren rechtmäßigen Besitzern geraubt. Jetzt bekommen die Erben einer jüdischen Sammlerin ein Aquarell des Malers Paul Adolf Seehaus zurück - vom Kunstmuseum Bonn.

© Foto: Michael Sondermann

Es sei der Sammlerin mit großer Wahrscheinlichkeit unrechtmäßig entzogen worden, heißt es. Es geht um das Bild "Blick in die Ebene" von 1918. Es war 1951 über den Kunsthanndel in die Sammlung des Bonner Kunstmuseums gelangt. Später wurde nach seiner Herkunft geforscht, und das Bild landete in der "Lost-Art-Datenbank". Da erkannten es die Erben der ehemaligen jüdischen Besitzern. Der Maler Seehaus war der einzige Schüler von August Macke und zählt zu den bedeutendsten rheinischen Expessionisten.   

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