Messer und Schusswaffen - Bilanz der Waffen-Verbotszonen
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.01.2026 05:57
Über Weihnachten bis zum Jahresende und nochmal über Silvester galten Messerverbotszonen an vielen Bahnhöfen in NRW – auch in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis. Die zuständige Bundespolizei hat jetzt eine positive Bilanz gezogen. Es sei darum gegangen, die Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und Gefahren vorzubeugen. Das Verbot sollte ein Gefahrenfilter sein, und genau das hat funktioniert, sagt die Bundespolizei in Sankt Augustin.

360 Waffen wurden an den Bahnhöfen gefunden
Seit Mitte November galt das Verbot für gefährliche Gegenstände unter anderem am Kölner und am Bonner Hauptbahnhof und am Bahnhof Siegburg/Bonn, über Silvester noch weiter in Köln und Bonn. Insgesamt wurden in dieser Zeit fast 360 Verstöße gezählt. 212 Messer fanden die Bundespolizisten bei Kontrollen, 110 Abwehrsprays, außerdem Schlagringe, Schlagstöcke und Schusswaffen. Die Verbote seien effektiv gewesen. Man habe dadurch die Sicherheit auf den Weihnachtsmärkten und im Bahnverkehr erhöht, und auch der Jahreswechsel sei insgesamt ruhig verlaufen. Die Bundespolizei hat angekündigt, an diesem Instrument auch in Zukunft festzuhalten.
