Mutmaßlicher ICE-Attentäter beim Staatsschutz bekannt

Der 20-Jährige, der am Donnerstag Am Bahnhof Siegburg/Bonn einem ICE nach Frankfurt Sprengstoff gezündet haben soll, sitzt nun in Untersuchungshaft. Der Staatsschutz der Bonner Polizei hat die Ermittlungen übernommen und prüft, ob tatsächlich ein politisches Motiv hinter der Tat steckt.

© Louis Martin

Laut Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeigers” ist der Tatverdächtige beim Aachener Staatsschutz in der Rubrik „Politisch motivierte Kriminalität rechts” aktenkundig. Außerdem soll er kurz vor der Tat seine Pläne in E-Mails an mehrere Medien angekündigt haben. Im Zug Richtung Frankfurt soll der Verdächtige mit einem Anschlag gedroht und zwei Sprengvorrichtungen gezündet haben. Dabei wurden mindestens zwölf Menschen leicht verletzt, die meisten kamen aber mit dem Schrecken davon. Der Mann wurde noch am Donnerstagabend (02.04.) festgenommen. Bei ihm wurden unter anderem Messer, eine Maske und Rauchbomben gefunden. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar, die Ermittlungen laufen.

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