Schießerei in Meckenheim: Täter war alkoholisiert

Nach der Schießerei am Sonntagabend in Meckenheim gehen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiter. Mittlerweile hat die Rechtsmedizin die Untersuchung des Täters abgeschlossen. Laut Staatsanwaltschaft hatte er zum Tatzeitpunkt 1,5 Promille Blutalkohol intus. Zuvor hatte die Obduktion schon ergeben, dass sich der Mann selbst getötet hatte, und nicht durch eine Kugel der Polizei starb.

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Das Motiv des Täters vermutet die Staatsanwaltschaft weiter im Privaten, es gebe Hinweise auf Streitigkeiten in seinem familiären Umfeld. Ob die wirklich im Zusammenhang mit der Tat stehen, sei aber noch unklar. Die Polizei prüft außerdem den Sportschützenverein, dessen Vorsitzender der Täter war. Anhalt dafür sei, dass der Verein erst vor wenigen Jahren neu gegründet wurde. Der Mann hatte am Sonntag auf der Straße um sich geschossen, als die Polizei eintraf, kam es zum Schusswechsel zwischen dem 44-jährigen und den Beamten.

DoS

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