Streeck versus Söder: Das Bonn-Berlin-Gesetz bleibt

Die Ansage aus München sorgt für Unruhe in der Bonner Politik – jetzt meldet sich der Bonner Bundestagsabgeordnete Hendrik Streeck zu Wort. Es geht um die Forderungen von CSU-Chef Markus Söder, der ein Ende der Bonner Bundesministerien gefordert hatte. Hendrik Streeck betont nun: Das Bonn-Berlin-Gesetz sei moderne Staatsarchitektur – eine Abschaffung stünde nicht zur Diskussion. Streeck nennt Söders Forderungen kommunales Wahlkampfgetöse.

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Streeck: "kommunales Wahlkampfgetöse"

Bonn sei von strategischer Bedeutung, als international führender Wissenschafts- und UN-Standort, und als stabiler Verwaltungsstandort im Westen Deutschlands. Wir bräuchten vernetzte digitale Verwaltungsstrukturen, sagt Hendrik Streeck, und nicht das kostspielige Verschieben von Bürostühlen. Schon die Bonner Grünen nannten die Aussagen Söders „anmaßend“.

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