Universität Bonn: Fischkiemen-Filter für Waschmaschinen

Können Fischkiemen Mikroplastik aus Waschmaschinen filtern? Das will jetzt eine Forschungsgruppe herausfinden, an der auch Forschende der Universität Bonn beteiligt sind. Nach dem Vorbild von Fischkiemen soll nun ein effizienter, nachhaltiger und haltbarer Filter für Waschmaschinen entwickelt werden.

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Denn Mikroplastik kann negative Auswirkungen auf Organismen und Umwelt haben. Bei jedem Waschgang können mehrere hundert Milligramm synthetische Mikrofasern je Kilo Wäsche in die Umwelt entweichen. Also sollen Filter entstehen, die die Verbreitung dieser winzig kleinen Teilchen stoppen. Der Filter-Apparat der Fische von den Kiemenbögen bis zur Weiterleitung in den Verdauungstrakt habe eine große Ähnlichkeit zu den Verhältnissen in einer Waschmaschine und soll deshalb als Vorbild dienen. Das Bundes-Bildungs-Ministerium fördert die Forschung für ein Jahr mit einer halben Million Euro. Neben der Uni Bonn sind auch ein Fraunhofer-Institut und ein Filter-Produzent an dem Projekt beteiligt. CM

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