Verkehrsverbund VRS braucht Geld

Dem VRS fehlen jährlich zwischen 300 bis 500 Millionen Euro, um die im Koalitionsvertrag festgelegten Ziele der Verkehrswende umzusetzen. Das gab der Verkehrsverbund bei der Vorstellung einer Studie zu alternativen Finanzierungsmöglichkeiten bekannt.

Die Studie schlägt im wesentlichen sechs Instrumente vor, mit denen neben Ticketverkauf und Öffentlichen Zuschüssen zusätzliche Gelder in den Ausbau des ÖPNV fließen könnten. Fahrgastverdopplung und Ausbau des Angebotes um 60 Prozent bis 2030. Das koste viel Geld. Die Studie schlägt deshalb einen Instrumentenkasten vor, um das fehlende Geld aufzubringen. Das Papier schlägt die Einführung einer City Maut oder Vignette vor, sowie die Erhöhung der Parkgebühren und des Anwohnerparkens. Jeder über 18 Jahren soll außerdem einen ÖPNV-Grundbeitrag leisten. Bestimmte soziale Gruppen sollen befreit werden. Grundsteuer und KFZ-Steuer sollen auch angehoben werden, so die Studie. Man wisse jetzt, was die Verkehrswende kosten wird, so der VRS, jetzt müsse die Politik sagen, wo das Geld herkommen soll.

Weitere Meldungen