Betrug mit Soforthilfe - Prozess in Siegburg

Ein 26-Jähriger aus Hennef muss sich heute wegen Subventionsbetrugs am Amtsgericht Siegburg verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, im März 2020 zu Unrecht Corona-Soforthilfen vom Bund und dem Land NRW beantragt und erhalten zu haben.

Der Angeklagte gab wohl damals an, als selbstständiger Abbruchunternehmer tätig zu sein und erhielt demnach insgesamt 9.000 Euro aus dem Soforthilfeprogramm für Kleinstunternehmen und Selbstständige. Später stellte sich heraus, dass der 26-Jährige Hennefer Angestellter in einer Firma war. Im Juli 2021 wurde er wegen des Verdachts auf Betrug festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. CM

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