Bewährung für ehemaligen Bonner Hells Angels-Chef

Das Landgericht Koblenz hat den ehemaligen Präsidenten der Hells Angels Bonn verurteilt. Wegen gefährlicher Körperverletzung und dem Besitz einer Schrotflinte bekam der jetzt 67-Jährige ein Jahr auf Bewährung.

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Das Gericht sah es als erwiesen an, dass eine Hells Angels Gruppe unter seiner Führung ein Mitglied der Rockergruppe Outlaws Ahrweiler zusammengeschlagen hatte. Das war 2013. Schon ein Jahr später war der Mann dann bei den Hells Angels ausgestiegen. Verboten wurde die Gruppe erst 2016. Deshalb wurde der Ex-Boss der Bonner Hells Angels nicht - wie ursprünglich beantragt - auch noch wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verurteilt. Ursprünglich waren mal acht Mitglieder der Rockergruppe angeklagt; die anderen wurden schon vor Jahren verurteilt, teils auch zu Gefängnistrafen.

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