Bonn: Evangelische Kirche im Rheinland beschließt Sparprogramm

Die Evangelische Kirche im Rheinland will und muss kräftig sparen. Auf der Landessynode in Bonn wurden Einsparungen von 30,7 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 beschlossen. Eigentlich sollten 33 Millionen eingespart werden.

Die Delegierten in Bonn haben aber etwas nachjustiert, wollen bei den Studierendengemeinden, beim Arbeitslosen- und Härtefonds oder der Flüchtlingsarbeit doch nicht so stark kürzen. Die Studentenwohnheime, eines davon in Bonn, will man aber aufgeben. Außerdem will man die Einnahmen erhöhen, auch dadurch dass man an den zehn evangelischen Schulen freiwillige Elternbeiträge einführt. Die Schulen kosten also künftig. Die rheinische evangelische Kirche ist wegen steigender Kosten und sinkender Einnahmen zum Sparen gezwungen, auch weil ihr Mitglieder verloren gehen - etwa 70.000 pro Jahr. Die Landessynode im Bonner Maritim geht heute (Dienstag) zu Ende.  

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