Das Bonner Stromnetz ist auch auf Notfälle vorbereitet
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.01.2026 07:42
Wie sicher sind wir vor Anschlägen auf Stromleitungen im RBRS-Land? In Berlin war es ja ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in der Nähe eines Kraftwerks, der für einen riesigen Stromausfall gesorgt hatte. Vier Tage lang waren tausende Haushalte, Krankenhäuser und andere Einrichtungen vom Netz, kein Licht, oftmals auch keine Heizung, keinen Herd, kein warmes Wasser – und das bei eisigen Temperaturen. Der Geschäftsführer von BonnNetz, Manuel von Luckner, bleibt aber gelassen.
"In Bonn ist es so, dass die allermeisten Stromleitungen unterirdisch verlegt sind, das bietet schon mal per se einen guten Schutz gegen Angriffe. Und in Bonn haben wir den Vorteil, dass wir gute Redundanzen im Netz haben, das bedeutet, wir haben die Möglichkeit, im Störungsfall eine zuverlässige Wiederversorgung der betroffenen Straßenzüge durch Umschaltungen zu ernmöglichen."

Eigene Vorbereitung schadet allerdings nie
Wir haben auch Westnetz gefragt, und auch dort heißt es, man sei für den Notfall vorbereitet. Wer trotzdem auch privat vorsorgen möchte, sollte sich haltbare Lebensmittel, eine Taschenlampe, ausreichend Batterien und einen Campingkocher zulegen. Vom Bonner Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt es eine Checkliste.


