Es geht um die Kitas - Betreuungsgipfel in Bonn

In Bonn gabs heute einen Betreuungsgipfel – es geht um die Situation der Kindertagesstätten in der Bundesstadt. Dabei waren unter anderem Oberbürgermeister Déus, aber auch das Jugendamt, das Sozialdezernat, Kita-Träger und natürlich Elternvertreter. Der heutige Kita-Gipfel soll dabei ein Startschuss sein.

© RADIO NRW | José Narciandi

Die Stadt will als Partner mit Trägern und Eltern gemeinsam an der Bonner Kita-Zukunft arbeiten

Gemeinsam mit Eltern und Trägern will die Stadt die Betreuungsplätze für Kinder erhalten und ausbauen. Thema war auch eine Umfrage unter den Eltern, die viel Lob für die Arbeit in den Kitas hatten, aber auch Kritikpunkte, wie Probleme bei der Betreuung, wenn mal Kita-Personal ausfällt. In Zukunft sollen diese gemeinsamen Gespräche fortgesetzt werden, auch in Workshops, dazu soll eine Steuerungsgruppe gebildet werden, bestehend unter anderem aus der Stadt, Trägern, Eltern und der Politik. Schon bis Sommer sollen konkrete Maßnahmen erarbeitet werden.

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Déus: "Der Startpunkt eines gemeinsamen Weges"

Die Stadt will auch prüfen, ob sie die Kosten für den sogenannten Träger-Anteil komplett übernimmt, das wären fünfeinhalb Millionen Euro pro Jahr. So soll Sicherheit bei Finanzfragen und Planbarkeit für die Kita-Betreiber geschaffen werden. Der nächste Betreuungsgipfel soll dann in der zweiten Jahreshälfte stattfinden. Heute sei der Startpunkt eines gemeinsamen Weges gewesen, sagte Oberbürgermeister Déus, nun komme es darauf an, den Dialog fortzusetzen und die vereinbarten Schritte konsequent umzusetzen.

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