Rettungshubschrauber Christoph Rheinland war seltener in der Luft
Veröffentlicht: Dienstag, 18.02.2025 06:35
Der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland hat im vergangenen Jahr 886 Mal zu Einsätzen abgehoben. Das hat der ADAC als Betreiber des Hubschraubers jetzt bilanziert.

Viele Einsätze nach Unfällen, nicht nur im Straßenverkehr
Christoph Rheinland ist am Flughafen Köln/Bonn stationiert. Er versorgt einen Radius von 50 bis 70 Kilometern rund um die Luftrettungsstation. Gründe für die Einsätze von hier aus waren in den meisten Fällen Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Verkehrsunfälle, aber auch Freizeit-, Sport- und Schulunfälle. Etwa genauso häufig waren Einsätze wegen Notfällen im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems, zum Beispiel Herzinfarkte.
Weniger Einsätze als in den Vorjahren
Insgesamt zeigt die Tendenz bei den Rettungsflügen aber nach unten. 2022 waren es noch über eintausend Einsätze, im vergangenen Jahr über 900. Der ADAC begründet den Rückgang unter anderem damit, dass zum Beispiel auch Notfallsanitäter inzwischen mehr Befugnisse hätten. Und auch der sogenannte Telenotarzt könne oft aus der Ferne helfen, so dass kein Notarzt mehr kommen müsse.
Auch in der Dunkelheit werden Einsätze geflogen
Christoph Rheinland kann auch Einsätze in der Dämmerung und in der Nacht fliegen und an unbeleuchteten Stellen landen. Möglich ist das durch spezielle Nachtsicht-Brillen. Sie sind teil des hochmodernen sogenannten "Night Vision Imaging-System".