Rhein-Sieg-Kreis: Rund 12.000 Biotonnen bleiben stehen

Messer, Plastiktüten oder sogar Fritteusen - vieles, was das (Kreis-)Entsorgungsunternehmen RSAG in Biomülltonnen findet, gehört dort nicht hin. Seit eineinhalb Jahren sind deshalb spezielle Metalldetektoren im Einsatz, die verunreinigten Biomüll erkennen.

Ist das der Fall, werden die Tonnen stehen gelassen. Rund 12.000 Mal ist das seit Einführung passiert, und das nur im rechtsrheinischen Kreisgebiet. Die aufwändige Entsorgung des verunreinigten Mülls koste die RSAG - und letztendlich auch die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis - jährlich zusätzlich 300.000 Euro, so der Pressesprecher der RSAG. In den kommenden Wochen sollen nun auch die Biotonnen im linksrheinischen Kreis mit den Magnet-Scannern kontrolliert werden. Wer die Tonne falsch befüllt hat, hat dann noch einmal die Chance, die Tonne bis zur nächsten Leerung richtig zu befüllen.

WD

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