Siegburg stellt den Bevölkerungsschutz besser auf

Jahrzehntelang war der Zivilschutz in Siegburg kein Thema – jetzt will sich die Stadt aber wieder besser auf Krisen und Notfälle vorbereiten. Deshalb gibt es jetzt einen neuen Beauftragten der Stadtverwaltung für Bevölkerungsschutz. Michael Müller hat 24 Jahre Feuerwehrerfahrung und soll sich in Zukunft darum kümmern, wie die Stadt Siegburg ihre Einwohnerinnen und Einwohner noch besser im Notfall beschützen kann.

© RBRS / Sebastian Derix

Auch Schutzräume werden in Siegburg diskutiert

Dabei geht es zum Beispiel um extreme Wetterlagen, Stromausfälle, aber auch potenzielle Kriegsszenarien. Im Hauptausschuss wurde deshalb jetzt über sogenannte „Leuchttürme“ in Siegburg diskutiert. Das sind Schutzräume mit Notstromaggregaten, die Zuflucht und Wärme bieten – jeder in Siegburg soll diese Räume zu Fuß in weniger als 30 Minuten erreichen können. Man wolle keine Panik machen, müsse aber im Ernstfall vorbereitet sein, heißt es aus Siegburg.

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