Abschied aus der Bonner Rheinaue: 100.000 Besucher bei "Rhein in Flammen"

Das war's: Rhein in Flammen in der Bonner Rheinaue ist Geschichte! Am langen Wochenende haben aber rund 100.000 Besucher nochmal ausgiebig uns insgesamt sehr friedlich gefeiert, die 40. Jubiläumsausgabe der Großveranstaltung.

© RBRS

Schon am Freitagabend hatte es eine erste kleine Drohnenshow gegeben. Höhepunkt war aber der Samstagabend mit einer knapp 30-minütigen Lichtershow. Der Mix aus leuchtenden Drohnen und Feuerwerk stand ganz im Zeichen der 40-jährigen Festivalgeschichte. Ein bodennahes Feuerwerk gab es diesmal aus Tierschutzgründen nicht. 13 festlich beleuchtete Schiffe bildeten den Konvoi auf dem Rhein, fuhren von Mehlem aus Richtung Rheinaue. Auch unterwegs gab es schon vier Feuerwerke.

30 Fahrgeschäfte, 100 Verkaufsbuden und Musikprogramm auf drei Bühnen sorgten für das Rahmenprogramm. Feuerwehr und Rettungsdienste hatten nicht allzu viel zu tun. Und auch der Ordnungsdienst ist zufrieden. Es gab vereinzelt Wildpinkler. Und es mussten ein paar Flaschen und Zigarettenpackungen bei Minderjährigen einkassiert werden. 570 Knöllchen gab es an den ersten beiden Tagen für Falschparker, 65 Autos wurden abgeschleppt. Gut lief es im ÖPNV, sagen die Stadtwerke. Alle verfügbaren Busse und Bahnen waren ab Samstagnachmittag im Einsatz und gut ausgelastet.

Im nächsten Jahr legt „Rhein in Flammen“ eine Pause ein. Die Stadt will an einem neuen Konzept arbeiten. 2028 soll das Groß-Event zurückkehren - in der Bonner Innenstadt und entlang der Rheinpromenade auf beiden Seiten des Flusses.

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