Bonn und Köln: ÖPNV-Streik am Montag

Wer im RBRS-Land auf den ÖPNV angewiesen ist, muss sich für Montag eine Alternative suchen. Der Nahverkehr streikt – in ganz Deutschland. Das betrifft hier bei uns in der Region die Busse und Straßen- bzw. U-Bahnen der SWB und KVB.

© RBRS

Von drei Uhr morgens an bleiben am Montag (2.2.) für 24 Stunden viele öffentliche Verkehrsmittel in ihren Betriebshöfen stehen. Verdi hat zum Streik aufgerufen. Die Arbeitsbelastung sei in vielen Bereichen kaum noch zu bewältigen, heißt es vom Verdi-Gewerkschaftssekretär. Gefordert werden unter anderem kürzere Arbeitszeiten bei gleichem Lohn, eine längere Ruhezeit zwischen den Schichten und ein Sonntagszuschlag. In Bonn gibt es auch einige Streikversammlungen, zum Beispiel auf dem Betriebshof Friesdorf. Hier ist am Morgen auch eine Kundgebung geplant. Regional- und S-Bahnen sind vom Streik nicht betroffen.

Subunternehmer im Einsatz

Einige Linien der SWB können durch Subunternehmer weiterhin befahren werden. Die Busse der RSVG werden nicht bestreikt. Jedoch teilt sich die Verkehrsgesellschaft einige Buslinien mit den Bonner Stadtwerken. Deshalb kann es hier zu vereinzelten Fahrtausfällen kommen. Konkret handelt es sich um die Linien 117, 540, 550. Einzelne Fahrten soll auch hier von Subunternehmen gestemmt werden.

Weitere Meldungen