Hohe Nachfrage an Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt

Nicht nur in der bundesweiten Kriminalstatistik und in Dunkelfeldstudien ist das Ausmaß sexualisierter Gewalt gestiegen. Auch in Bonn gibt es weiter eine sehr hohe Nachfrage an Beratung, Begleitung und Informationen für Betroffene. Das sagt die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt in Bonn.

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Im vergangenen Jahr gab es in Bonn mehr als 2.700 telefonische und persönliche Beratungen. An die 550 Personen wurden in Bonn beraten oder betreut. Sie betonten immer wieder, wie wichtig es für sie sei, dass es diese Hilfe zeitnah und kostenlos gebe, steht im Jahresbericht. Die Bonner Beratungsstelle macht aber auch viele Angebote zur Prävention: Es gibt Fortbildungen, Vorträge, Podcast-Reihen, Infofilme und Kampagnen für Fachkräfte. Man gehe auch an Kindergärten und Schulen informiere über die "Nein-heißt-Nein"- oder die "Luisa ist hier"-Kampagne und über die Möglichkeit anonymer Spurensicherung. Für die Zukunft wünscht sich die Bonner Beratungstelle eine verlässliche Finanzierung. Ab 2032 gibt es einen Rechtsanspruch auf Beratung.

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