Mieten günstiger als Kaufen

In Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis bleibt es günstiger, zur Miete zu wohnen als sich Eigentum zu kaufen. Das hat die Postbank von einem Hamburger Wirtschaftsinstitut für einen sogenannten Wohnatlas errechnen lassen.

Die Statistiker gehen dabei von einer 70-Quadratmeter großen Wohnung aus. Bei einem für den Kreis und Bonn jeweils durchschnittlichen Einkommen würde die Miete im Kreis 13,6 Prozent des Geldes jeden Monat verschlingen, bei einem Kauf wären es 16,5 Prozent, also knapp 3 Prozent mehr. In Bonn ist es etwas teuerer, aber grundsätzlich ähnlich. Für die Miete werden 18,1 Prozent des monatlichen Einkommens fällig, wer in den eigenen vier Wänden wohnen möchte, muss mit 20,8 Prozent etwas tiefer in die Tasche greifen. Im dritten Pandemiejahr sei Wohneigentum weiter hoch gefragt, heißt es von der Postbank. Insgesamt seien die Kaufpreise deutlich stärker gestiegen als die Mieten.

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