Zukunftsgeschenke zu Weihnachten

Der Finanztipp bei Radio Bonn/Rhein-Sieg wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

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Sie bringen uns manchmal zur Weißglut, aber wir lieben sie doch unsere Kids, oder? Mehr als 100.000 Euro geben wir für sie bis zum 18. Lebensjahr aus. Nicht alle Eltern denken aber schon frühzeitig an die finanzielle Zukunft der Kinder. Unser Thema im aktuellen Finanztipp.

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Es ist gut, dass es das Kindergeld gibt. Das hilft einigen Familien, die vielleicht etwas knapper bei Kasse sind. (Aktuell für die ersten beiden je 219 Euro. Ab dem dritten sind es 225 Euro und 250 Euro für jedes weitere.) Doch alles auszugeben ist wahrscheinlich dann auch nicht clever, wenn ihr an die Zukunft der Kids denken wollt. Eine Idee wäre: Spart doch einen Teil Eures Weihnachtsbudgets für die Zukunft Eurer Sprösslinge. Persönliche Tipps dazu hat unser Finanzexperte Maximilian Blusch.

„Ich habe es bei meinen beiden Kinder so gemacht, statt das komplette Budget für Weihnachtsgeschenke von Oma und Opa oder der Tante in Spielzeug etc. zu investieren, haben wir einen Teil für die Zukunft unserer Kinder angelegt. Darüber hinaus habe ich, für meine heute erwachsenen Kinder, bereits kurz nach der Geburt monatlich 100 Euro angespart. Da kommt im Laufe der Jahre schon eine schöne Summe zusammen, die heute für Studium und andere größere Wünsche bereitliegt. Aber der Reihe nach. Das solltet Ihr beachten: Erstens: Früh anfangen! So kommen auch mit kleinen Beträgen am Ende größere Summen zusammen. Überlegt zuvor, wieviel Geld Ihr auf Dauer monatlich aufbringen könnt. Zweitens: Nutzt den Zinseszinseffekt, bei einer professionellen Anlage, bei der die Erträge immer wieder angelegt werden. Wer auf längere Sicht spart, nutzt den Effekt optimal und kommt besser ans Sparziel. Drittens: Wählt eine Anlage in Wertpapiersparplänen, die Eure Kinder an der Börsenentwicklung teilhaben lassen, zum Beispiel in Wertpapierfonds oder ETFs. So trotzt Ihr den Niedrigzinsen und schlagt der Inflation ein Schnippchen. Auch wenn Wertpapiere natürlich Wertschwankungen unterliegen und Verluste möglich sind. Natürlich sollte das Geld auf den Namen des Kindes angelegt werden, damit es nicht für andere Zwecke ‚abgezwackt‘ wird. Meist wird das Geld mit der Volljährigkeit benötigt. Moderne Anlageprodukte lassen aber auch jederzeit frühere oder spätere Auszahlungen zu. Natürlich kann der junge Erwachsene später auch einfach weitersparen, etwa für die eigenen vier Wände.“

Gut, so Geschenke unterm Weihnachtsbaum sehen natürlich cooler aus, als irgendwelche virtuellen Anlagen bei der Bank – das ist klar. Die Kinder werden es Euch aber später mit Sicherheit danken, wenn ihr ihnen den Grundstein für Ihre private Vermögensbildung gelegt habt.

Online gibt es weiterführend Tipps zur Vorsorge für Kinder sowie Antworten auf Fragen rund um das Thema Familie.

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